29.03.2021

SEO und Webdesign: die wichtigsten Regeln für suchmaschinenoptimierte Layouts

Bei der Gestaltung von einzelnen Webseiten oder auch eines komplexen Online-Gesamtauftrittes steht die Benutzerfreundlichkeit (Usability) an erster Stelle. In aller Regel sollen ja Menschen erreicht werden. Aber auch bei der Platzierung in den Suchmaschinen kann man mit ein paar Regeln bei der Gestaltung der Webseiten eine Menge bewirken. Hier zählen nicht (nur) relevante Keywords in den Inhalten. Denn Google & Co. "lieben" - genau wie der Besucher der Website - sinnvolle Navigationen und interne Links. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, mit welchen gestalterischen Mitteln Sie Ihre Website in den Suchmaschinen nach vorne bringen und was Suchmaschinenoptimiertes Webdesign genau bedeutet.

Was ist Suchmaschinenoptimiertes Webdesign?

Beim suchmaschinenoptimiertem Webdesign sollen möglichst viele Faktoren umgesetzt werden, die dazu beitragen, eine Website möglichst suchmaschinenfreundlich zu gestalten. Hierbei geht es aber weniger um grafische Elemente. Da diese weniger gut von den Suchmaschinen-Bots ausgewertet werden können. Sondern vorrangig um die Implementierung von Funktionen sowie technischen und strukturellen Kriterien, die von Bing, Google & Co. als Rankingfaktoren vorgegeben werden. Eine Reihe von Massnahmen sind auch für den Benutzer sichtbar (und oft auch hilfreich). Hierzu gehört u. a. der Bereich einer Page, der auf den ersten Blick nach dem Aufruf sichtbar ist, ohne herunterscrollen zu müssen. In diesem sogenannten "Above-the-fold"-Bereich sollten bereits die wichtigste Frage beantwortet werden. Nämlich ob man hier überhaupt richtig ist. Weiterhin gehört zum Suchmaschinenoptimierten Webdesign ein prominent platziertes Inhaltsverzeichnis mit internen Links und/oder Ankerzielen an die entsprechenden Textstellen. Auch klare Überschriften-Strukturen helfen den Suchmaschinen, die Inhalte zu kategorisieren.

Andere Massnahmen sind im HTML-Code einer Seite verborgen und für den User nicht sichtbar. Diese und weitere Methoden ergeben zusammen ein Suchmaschinenoptimiertes Webdesign, das mit den üblichen On-Page-Massnahmen wie Keyword-Recherchen, Bild-Beschreibungen und SEO-optimierten Texten dazu führt, dass die gesamte Website in den Suchmaschinen auf den oberen Positionen aufzufinden ist.

SEO-Kriterien einer Website

Man sollte nicht dem Irrglauben verfallen, dass es ein spezielles Suchmaschinenoptimiertes Webdesign gebe. Es gibt nur professionelles Webdesign und eine damit untrennbar verbundene professionelle Suchmaschinenoptimierung, so wie wir es bei Tree Stones anwenden.

Google Bot

Es ist wichtig, dass eine Website vom Google-Bot leicht erfasst werden kann und dass keine Elemente möglicherweise unbeabsichtigt versteckt sind. Weiterhin ist es sehr hilfreich, wenn eine Website thematisch strukturiert ist. Dazu gehört sowohl für den Besucher als auch für die Suchmaschinen-Bots, dass ein Menü benutzerfreundlich ist und intuitiv bedient werden kann.

Ladezeit

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist, dass eine Website schnell lädt. Ein User wartet nicht gerne auf einen Seitenaufbau. Diesen Fakt berücksichtigt auch Google in seinem Algorithmus und listet überladene Seiten, die sich entsprechend langsam im Browser aufbauen, in den Suchergebnissen wesentlich weiter unten.

Responsive Webdesign

In Smartphone- und Tablet-Zeiten gilt: Mobile first! So sollte jede Page auch auf kleinen Displays gut lesbar und vor allem bedienbar sein. Niemand zoomt gerne mit seinem Handy in eine Textwüste hinein, die auf dem Desktop-Monitor zwar gut aussieht, aber in mobilen Browsern in Form von mikroskopisch kleinen Texten erscheinen. Das sogenannte Responsive Webdesign ist heute Standard und wird auch von den meisten Suchmaschinen entsprechend honoriert.

Quellcode

Auch wenn die Leser einer Webseite den Quellcode nicht direkt sehen, so sollte er dennoch sauber gegliedert sein und den gängigen W3C-Standards (HTML5, XHTML1.1 usw.) entsprechen. Auch hier zählt wieder eine sinnvolle Struktur der Überschriften, die im HTML-Code hinterlegt sind, sowie Meta-Daten wie Seitentitel und -beschreibung. Und auch die bereits erwähnten Bildbeschreibungen in Form von ALT-Texten helfen dabei, Bilder und Grafiken sinnvoll und keywordgerecht in den Suchmaschinen zu erfassen.

URLs

Sie sehen: Alles, was der Mensch mag, wird auch von den Suchmaschinen geschätzt. Dazu gehören unbedingt auch sprechende URLs: Mit Webadressen wie www.meinshop.ch/?p=2731 wird kaum jemand etwas anfangen können. Wohingegen www.meinshop.ch/impressum direkt aussagt, was den Leser dort erwartet. Auch Google erfasst letzteres URL-Beispiel viel besser und zeigt den Inhalt der Seite bereits in den Suchergebnissen an.

Viele Webdesigner kennen zwar die Methoden des Suchmaschinenoptimierten Webdesigns, aber manche Tipps und Tricks werden auch oft übersehen. Wir von Tree Stones nutzen bei unseren Webdesigns sämtliche Optimierungspotenziale und setzen in der HTML-Gestaltung und mit zusätzlichen technischen Kniffen alles daran, dass die Webseiten unserer Kunden schnell in den Suchmaschinen gefunden werden.

Weitere Tipps für Suchmaschinenoptimiertes Webdesign

Neben sprechenden URLs, responsivem Webdesign und dem Einsatz von sinnvollen Meta-Tags gibt es noch weitere Stellschrauben, mit denen man die Platzierung in den Suchmaschinen verbessern kann. Im Folgenden zeigen wir, welche Kniffe und Massnahmen noch helfen, die Sichtbarkeit einer Online-Präsenz zu steigern.

  • Prominente Verlinkungen. Damit ein User nicht lange suchen muss, sollten wichtige Seiten wie z. B. die Hauptprodukte eines Herstellers gut sichtbar verlinkt sein. Diese Platzierung wird auch von den Crawlern der Suchmaschinen erkannt, sodass entsprechende Suchanfragen schnell zum Ziel führen.
  • JavaScript nur dort einsetzen, wo es unbedingt notwendig ist. Die Skriptsprache wird gerne insbesondere für Navigationselemente verwendet, aber die Suchmaschinen-Bots tun sich mit dem Interpretieren von JavaScript nach wie vor schwer. Deswegen sollte man darauf weitestgehend verzichten. Wenn es dann doch nicht anders geht, sollte man zumindest überprüfen, ob die Seite auch mit abgeschaltetem JavaScript immer noch gut lesbar ist.
  • Sauberer und minimaler Quellcode. Wenn man sich den HTML-Code ansieht, den manche Content-Management-Systeme (CMS) und Web-Baukästen für Einsteiger produzieren, dann stellt man schnell fest, dass dieser oft auch für erfahrene Webdesigner kaum lesbar ist. Halten Sie sich bei der Struktur und dem Gesamtaufbau einer Page an die Notwendigkeiten und beschränken Sie sich auf das Wesentliche. Mit CSS und JavaScript-Anweisungen überladener HTML-Code ist für Web-Bots kaum lesbar und erschwert die Pflege und Weiterentwicklung einer Seite.
  • Bild-Optimierung. Unnötig grosse Fotodateien verlängern die Ladezeiten einer Webseite beträchtlich. Daher sollte man immer darum bemüht sein, Bilder und Grafiken so zu bearbeiten, dass die Dateigrössen nur so gross sind, wie es für die jeweilige Auflösung des Endgerätes erforderlich ist. Und wenn man schon bei der Einbindung eines Bildes ist, sollte man auch darauf achten, dass der Name der Bilddatei sprechend ist. Also immer besser produktname.jpg als DSC-0002.jpg. Und nicht zu vergessen die Nutzung von Bildbeschreibungen in ALT-Tags mit möglichst relevanten Keywords.

Fazit

SEO-optimiertes Webdesigns ist nun kein Neuland mehr für Sie und sie haben die wichtigsten Massnahmen kennengelernt. Wenn Sie möglichst alle Punkte beachten, ist der Erfolg Ihrer Website im wahrsten Sinne des Wortes vorprogrammiert. Gerne beraten Sie unsere SEO- und Webdesign-Fachleute und erstellen für Sie entsprechend optimierte Webseiten. Wir untersuchen auch gerne, wo auf Ihrer vorhandenen Online-Präsenz noch Optimierungspotenzial besteht. Kontaktieren Sie uns gerne - wir freuen uns auf Sie!